Splitwise ist der Klassiker zum Kosten teilen und für viele Gruppen völlig ausreichend. Wer wechselt, tut es meist aus einem von drei Gründen: Sprache, Datenschutz oder ein Anwendungsfall, den reine Reise-Apps nicht abdecken. Hier steht, worauf du beim Vergleich achten solltest – und wo FinSplit tatsächlich anders ist.
| FinSplit | |
|---|---|
| Anbieter | Deutschland, deutschsprachige Oberfläche und Support, wahlweise Englisch |
| Konto nötig? | Nein. Mitmachen geht über einen Einladungslink, ohne Registrierung |
| Kosten | Kostenlos, keine bezahlten Zusatzfunktionen |
| Wiederkehrende Kosten | Fixkosten werden monatlich automatisch gebucht |
| Aufteilung | Gleich, fixe Beträge, Prozent, Vorschuss, 100 % auf eine Person, gezielte Teilnehmerauswahl |
| Besonderheit | Einkommensbasierte Aufteilung und Unterhalt als Betrag, Tabelle oder eigene Formel |
| Plattform | Im Browser nutzbar und installierbar (iOS und Android), dazu eine Android-App |
Splitwise ist ein US-Anbieter mit englischsprachiger Oberfläche und einem kostenpflichtigen Tarif neben der Gratisversion. Welche Funktionen dort aktuell in welchem Tarif liegen, ändert sich – schau vor einem Wechsel auf die Konditionen beim Anbieter selbst.
Hier hört die klassische Reise-App auf. Miete, Strom, Versicherungen und Abos laufen jeden Monat gleich und sollen nicht jedes Mal von Hand eingetragen werden. Und wenn zwei Menschen unterschiedlich verdienen, ist „durch zwei“ oft nicht das, was beide als fair empfinden – eine Aufteilung nach Einkommensanteil schon.
Unterhalt und geteilte Kinderkosten bildet keine gängige Splitting-App ab. In FinSplit lässt sich der Unterhalt als fixer Betrag, als Tabelle oder als eigene Formel hinterlegen und fließt direkt in die monatliche Abrechnung ein.
Wer im März einzieht, soll nicht für den Großeinkauf vom Januar mitzahlen. FinSplit speichert zu jedem Mitglied das Beitrittsdatum und verteilt ältere Ausgaben gar nicht erst auf neue Mitglieder. Mehr dazu im Leitfaden zur WG-Kasse.
Leg eine Gruppe für den nächsten Monat an und lass sie parallel mitlaufen. Kein Konto nötig, keine Kosten, kein Abo.
Ja. Es gibt keine bezahlten Zusatzfunktionen und keine Anzeigen.
Einen automatischen Import gibt es derzeit nicht. In der Praxis lohnt es sich meist, mit einer neuen Abrechnungsperiode zu starten und offene Salden einmalig als Startposten einzutragen.
Ja. FinSplit läuft im Browser und lässt sich auf iOS und Android als App auf den Startbildschirm installieren. Für Android gibt es zusätzlich eine Version im Play Store.